Festgeld Sicherheit - mit der Einlagensicherung zur sicheren Geldanlage
Das Festgeld gilt als eine der sichersten Geldanlagen überhaupt, denn das angelegte Kapital ist sowohl in Bezug auf die Kapitalabsicherung als auch im Hinblick auf die Zinsen oftmals in vollem Umfang abgesichert. Natürlich kommt es dabei auch auf den jeweiligen Anbieter an, aber es gibt einige Regeln für die Einlagensicherung, die mittlerweile sogar in der ganzen EU gelten. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen nun etwas genauer aufzeigen, was es mit der Festgeld Sicherheit so auf sich hat, denn dies ist ganz eindeutig die große Stärke dieser Form der Geldanlage.
Geld auf einem Festgeldkonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt
Wenn Sie sich für ein Festgeldkonto entscheiden, können Sie sich bei einem deutschen Festgeld Anbieter darauf verlassen, dass das angelegte Kapital inklusive der Zinsen aktuell (Stand: 2011) bis zu einem Betrag von 100.000 Euro abgesichert ist. Muss die jeweilige Bank also Insolvenz anmelden, können Sie fest damit rechnen, dass nach einem Zeitraum von maximal 6 Wochen der Entschädigungsfall festgestellt wird und Sie Ihr Kapital bis zu der genannten Summe in vollem Umfang erstattet bekommen, was auch die zugesagten Zinsen mit einschließt.
In Deutschland gibt es zudem sehr viele freiwillige Einlagensicherungssysteme
Darüber hinaus sind sehr viele Banken in Deutschland auch noch Mitglieder in einem Einlagensicherungsfonds, was jedoch auf freiwilliger Basis funktioniert. Privatbanken sind dabei im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken, wohingegen Sparkassen und Volksbanken eigene Stützungsfonds bieten. Insgesamt betrachtet entschädigen die Privatbanken mit zu einem Betrag von 30% des haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank, was im Regelfall Millionenbeträge ausmacht und somit für Privatanleger in aller Regel eine vollwertige Absicherung bedeutet. Die Sparkassen legen die Einlagensicherung oftmals gleich auf 100% des Kapitals fest und bieten damit ebenfalls eine vollwertige Entschädigung im Insolvenzfall.
Sie sollten sich vorher immer über die Höhe der Einlagensicherung informieren
Da nicht jeder Anbieter eine zusätzliche freiwillige Einlagensicherung bietet und ausländische Banken mitunter auch den Einlagensicherungssystemen ihrer Staaten unterliegen, ist es recht wichtig, sich vor der Entscheidung für ein bestimmtes Festgeldkonto über die Höhe der Einlagensicherung zu informieren. Gerade die große Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass auch große Banken in Wanken geraten können, weshalb Sie wirklich nur in Notfällen die Höhe der Einlagensicherung mit Ihren Anlagebeträgen überschreiten sollten, da dies ein Risiko darstellt, auf das Sie später keinen Einfluss mehr nehmen können.